Kanti Solothurn: Eindrückliche Studienreise nach China
Shanghai war eines der Reiseziele der Solothurner Kantonsschüler auf ihrer Chinareise. Hier ein Bild vom chinesischen Neujahr. (keystone)
«Es gibt so viele Menschen in China und so wahnsinnig grosse Unterschiede zwischen Arm und Reich.» Dies eine Erkenntnis der Schülerinnen und Schüler. Mit Vorträgen und Diapräsentationen schauten sie zurück auf ihre Reise vom Herbst 2011 und gaben ihre Eindrücke weiter.
Begleitet von China-Experten
Während der dreiwöchigen Studienreise wurden die Schüler von einem Lehrerteam, darunter Rolf Hofer, Rektor des Wirtschaftlich-Rechtlichen Maturitätsprofils und Initiator des Projekts, sowie zwei weiteren Lehrpersonen und Helmut Reichen begleitet.
Helmut Reichen ist ehemaliger Rektor des Gymnasiums Interlaken. Während seiner Tätigkeit als Schulleiter hat er in Eigeninitiative mehrere Studienreisen nach China organisiert und pflegt seit 26 Jahren sehr enge Kontakte zu Unternehmen, Schulen und zur dortigen Bevölkerung.
Viel Vorbereitung und Eigeninitiative
Für eine Studienreise in diesem Umfang mussten auch viele Vorbereitungen getroffen werden, wobei die Schülerinnen und Schüler mit grossem Engagement mithalfen. Sie haben sich thematisch vorbereitet - in verschiedene Arbeitsgruppen wie chinesische Geschichte und Geografie, Politik, Knigge oder auch Erziehung/Bildung und sie halfen mit bei der Organisation und beim Suchen von Sponsoren. Zudem gingen viele Schüler in den Ferien einem Ferienjob nach, um die Reise finanzieren zu können.
Kontakte zu chinesischen Schülern
Die Solothurner Schülerinnen und Schüler besuchten chinesische Schulen und tauschten sich – teils mit Händen und Füssen – mit chinesischen Jugendlichen aus. Andere Programmpunkte waren touristischen Attraktionen wie die Grosse Mauer und die Verbotene Stadt in Peking, der Besuch einer Akrobatikschule und ein Empfang auf der Schweizer Botschaft.
Das China-Projekt habe einerseits einen pädagogischen Hintergrund, erklären die verantwortlichen Lehrkräfte den Sinn der Reise. «Schülerinnen und Schüler arbeiten auf ein gemeinsames Ziel mit viel Eigenverantwortung und Selbstinitiative hin.» Andererseits würden die Schüler einen Eindruck von einem Land erhalten, welches in Zukunft an Bedeutung in der Weltpolitik gewinnen wird. (affa, meb)
