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Dienstag, 21.2.2012

Geplante Jura-Abstimmung wirft keine hohen Wellen

Im Berner Jura brennt die Jurafrage nicht mehr unter den Nägeln. Grundsätzlich ist man zwar einverstanden, dass die Bevölkerung noch einmal dazu befragt wird. Manche sagen aber, es gebe wichtigere Probleme.

In der Separatisten-Hochburg Moutier brennt die Jurafrage nicht unter den Nägeln. (Keystone)

Viel wichtiger seien eine funktionierende Wirtschaft, gute Schulen und gute Verkehrsverbindungen. Dies hat eine Strassenumfrage in Moutier ergeben. Die älteren Leute möchten die Jurafrage eher ruhen lassen. Die jüngere Generation interessiert sich kaum dafür. Die Ereignisse der 1970er-Jahre kennen sie nur noch vom Hörensagen.

Viel würde sich wohl nicht ändern
Die Leute fragen sich auch, was es denn bringen würde, wenn der Berner Jura zum Kanton Jura wechseln würde. Der Tenor: Es würde sich wahrscheinlich nicht viel ändern - bei den wirtschaftlichen Beziehungen spielen Kantonsgrenzen keine Rolle.

Klar ist die Meinung unter Politikern. Der Autonomist Maxime Zuber beglückwünscht die Berner Regierung für ihr Einverständnis für eine erneute Abstimmung zur Jurafrage. Ein Wechsel des Berner Juras zum Kanton Jura würde der Minderheit ein deutlich grösseres Gewicht geben, sagt Zuber.

Anders SVP-Grossrat Jean-Michel Blanchard aus Malleray: Er hält nichts von einer Abstimmung in jeder einzelnen Gemeinde. Das sei nicht praktikabel. Zudem habe der Berner Jura bei einem Kantonswechsel gar nichts zu gewinnen. (andj/liec)

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Reaktionen aus dem Berner Jura
Hören (8:59)

Montag, 20.2.2012

Wichtiger Schritt in der Jurafrage

Der Kanton Jura und der Berner Jura sollen in Abstimmungen darüber entscheiden, ob ein neuer, grosser Kanton gegründet werden soll - aus dem Berner Jura und dem heutigen Kanton Jura. Das Prozedere ist nun klar, die Lösung der Jurafrage rückt näher.  Mehr

Gespräch hören (5:39)


Montag, 20.2.2012

Jurafrage: Mehrheitlich positive Reaktionen - SVP droht

Die ersten Reaktionen auf die geplante Jura-Abstimmung sind mehrheitlich positiv ausgefallen. Nun sei es an der Bevölkerung, ihre Wahl zu treffen, schreibt etwa das Mouvement Autonomiste Jurassien in einer Mitteilung.   Mehr


Verantwortlich für diesen Beitrag:

Brigitte Mader und Jörg André


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