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Dienstag, 11.10.2011

Träger virtueller Wahlkampf in der Ostschweiz

Facebook, Twitter, YouTube - die Möglichkeiten, sich zu präsentieren, sind im Social Web zuhauf. Doch auch in diesem Wahljahr fristet der virtuelle Wahlkampf in der Ostschweiz ein Schattendasein. Die Kandidierenden nützten ihre Chance nicht, so der Experte.

Politiker in der Ostschweiz fokussierten zuwenig auf Facebook und andere soziale Netzwerke, so der Experte. (Keystone)

Hans Dieter Zimmermann untersucht an der Fachhochschule St. Gallen unter anderem, wie Politiker sich in sozialen Netzen bewegen. Seine Meinung: «Die Kandidierenden könnten aktiver sein. Es gibt viele, die zwar Facebook-Seiten haben, diese aber schlecht bewirtschaften.»

Know-How fehlt
Dabei biete das Social Web dem Politiker die Möglichkeit, direkt mit der Bevölkerung in Kontakt zu treten, so der Experte. Zimmermann denkt zum Beispiel an virtuelle Diskussionen, durch die ein Politiker die Sorgen und Anliegen der Bevölkerung erspüren kann. Es ist die virtuelle Variante des klassischen Marktstandes.

Doch wer online aktiv ist, der muss Zeit investieren. «Nur eine Homepage aufschalten, nützt nichts», sagt Hans Dieter Zimmermann. Die Beziehung zum virtuellen Freundeskreis müssen die Politiker pflegen. Das haben in der Ostschweiz erst wenige Politiker erkannt. Vielen fehle das Know-How, sagt der Experte. «Im klassischen Wahlkampf weiss jeder, was wie gut funktioniert.» Im Social Web hingegen laute der Grundsatz: Ausprobieren. (zubt)

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Thomas Zuberbühler


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