Donnerstag, 2.9.2010
Nach einer der schlimmsten Krisen im Jahr 2009 sind die Auftragsbücher des Emmer Stahlkonzerns Schmolz+Bickenbach seit Beginn 2010 wieder voll, das Personal muss schnell wieder aufgestockt werden. Ähnlich ist die Situation auch bei der Komax-Gruppe in Dierikon. Noch vor einem Jahr wurden Stellen abgebaut, Personal wurde entlassen. Nun muss schnell neues Personal gefunden werden, was gar nicht so einfach ist, da einiges an Wissen und viel Vertrauen verloren gegangen sind.
Donnerstag, 2.9.2010
Um Jugendlichen nach der Schule beim Übertritt in eine Ausbildung zu helfen, wurde 2006 vom Bundesamt für Berufsbildung und Technologie das Projekt Case Managment Berufsbildung lanciert. Im Kanton Luzern wurde diese Idee unter dem Namen "Startklar" ausprobiert und erfolgreich umgesetzt. Das teilen Bund und Kanton mit. Alle Neuntklässler ohne Anschlusslösung werden zentral erfasst und von Fachleuten unterstützt. Bei einem Viertel der Fälle gelinge der direkte Einstieg in die Berufslehre. (stat)
Donnerstag, 2.9.2010
Die Stadt Luzern stimmt am 26. September darüber ab, ob das Wirtshaus zur Schmiede am Pilatusplatz abgerissen werden soll. Der Weg zu dieser Initiative ist ein Novum: Sie ist über Facebook entstanden. Die Initianten sammelten ihre Unterschriften nicht auf der Strasse, sondern ausschliesslich über das Internet. Die Schmiede-Befürworter sehen den Abriss als Zerstörung des historischen Stadtbildes. Die Gegner hingegen wollen am Pilatusplatz die wirtschaftliche Entwicklung der Stadt vorantreiben.
Donnerstag, 2.9.2010
Der Kanton Luzern arbeitet an einem Buch über die Luzerner Kantonsgeschichte des 20. Jahrhunderts. Ein Kapitel ist der Luzerner Konsumgeschichte gewidmet, gschrieben und recherchiert von der Historikerin Beatrice Schumacher. Darin finden sich auch überraschende Anekdoten: Zum Beispiel, dass man bereits vor über hundert Jahren in den Läden amerikanische Schweinsrippchen kaufen konnte.
Donnerstag, 2.9.2010
Der Stahlkonzern Schmolz+Bickenbach ist wieder in den schwarzen Zahlen: Unter dem Strich verdiente das Unternehmen im ersten Halbjahr 5,8 Millionen Franken. Im Vorjahressemester hatte Schmolz+Bickenbach noch gegen 200 Millionen Franken Verlust geschrieben. Auch der Umsatz erhöhte sich kräftig.
Donnerstag, 2.9.2010
Um Gefahren und Schäden durch Hochwasser möglichst gering zu halten, hat die Obwaldner Regierung die Planungszone 2010 erlassen. Sie ersetzt laut Mitteilung der Staatskanzlei jene, die nach dem Hochwasser von 2005 in Kraft gesetzt worden war. Die nun erlassene Planungszone umfasst in Obwalden alle Gewässer, die Überlastkorridore der Gewässer sowie Freihaltezonen für geplante Projekte gegen Naturgefahren. (sda)
Donnerstag, 2.9.2010
Die CVP der Stadt Luzern schlägt neben dem bisherigen CVP-Nationalrat Pius Segmüller die Kantonsrätin Andrea Gmür-Schönenberger für die Nationalratsliste vor. Die CVP des Kanton Luzerns stellt ihre Nationalratsliste am 19. Oktober zusammen. Die Wahlen finden in einem Jahr statt.(stat)
Donnerstag, 2.9.2010
In der Stadt Luzern kam es in den frühen Morgenstunden zu einem Wasserleitungsbruch. Wie Energie Wasser Luzern mitteilt, sollten aber alle Gebäude bis Mittag wieder mit Wasser versorgt sein. Der Geissensteinring zwischen Steghof und Tiefe bleibt aber wegen Reparaturarbeiten bis auf weiteres in beiden Richtungen gesperrt. (stat)
Letztes Update: Donnerstag, 2.9.2010
Alle Lehrabgängerinnen und Lehrabgänger aus dem Kanton Luzern sollen ab nächstem Jahr ihre Diplome und Fachausweise an Abschlussfeiern an ihren Berufsfachschulen erhalten. Dies fordert das Bildungsdepartement. Bis jetzt erhielt über die Hälfte der jeweils rund 4000 Lehrabgänger ihren Ausweis per Post zugestellt. Dies war der Regierung ein Dorn im Auge. Deshalb organisierte sie in diesem Sommer eine einzige Lehrabschlussfeier für alle. Aufgrund eines politischen Vorstosses werden diese Abschlussfeiern nun aber an die Berufsfachschulen delegiert.
Donnerstag, 2.9.2010
So wie im Schwyzer, gab es auch im Urner Kantonsparlament Kritik am Axenausbau. Von linker Seite wurde erfolglos eine Kurzumfahrung Sisikons und eine Volksabstimmung gefordert. Grossmehrheitlich bewilligte der Landrat einen Kredit von 4,35 Millionen Franken für den Ausbau.
Mittwoch, 1.9.2010
Im Kanton Uri werden die Einbürgerungen neu geregelt. Der Landrat hat dem überarbeiteten Bürgerrechtsgesetz zugestimmt. Neu müssen die Einbürgerungswilligen gut Deutsch können. In den Gemeinden kann man wählen, ob eine Bürgerrechtskommission oder die Gemeindeversammlung über Einbürgerungen befinden soll. Das Urner Bürgerrechtsgesetz kommt voraussichtlich im November vors Volk.
Mittwoch, 1.9.2010
Der Verein Alpen-Initiative behauptet, dass die Bahn seit der Eröffnung des Gotthardstrassentunnels vor 30 Jahren Milliardenverluste eingefahren hat, da die Zahl der Passagiere drastisch gesunken sei. 1979 fuhren gut 20 000 Passagiere täglich mit der Bahn durch den Gotthard. Heute seien es noch rund 8500. Dabei beruft sich die Alpen-Initiative auf Zahlen der SBB.
Mittwoch, 1.9.2010
In Nidwalden soll bis in 30 Jahren kein Atomstrom mehr aus den Steckdosen fliessen. Dies verlangt eine Volksinitiative der SP, über die am 26. September abgestimmt wird. Nach Ansicht der SP soll der Kanton vor allem auf erneuerbare Energien setzen. Regierung und Landrat lehnen die Initiative ab; die Abhängigkeit des Kantons vom Atomstrom sei zu gross.
Mittwoch, 1.9.2010
Der Gemeinderat Engelberg soll beim operativen Geschäft durch die Verwaltung entlastet werden. So könne er sich vermehrt der strategischen Ebene widmen. Zu diesem Ergebnis kommt eine Projektgruppe, welche der Gemeinderat Engelberg eingesetzt hat. Nun sollen die Kosten einer solchen Reform abgeklärt werden. Das letzte Wort hat die Engelberger Stimmbevölkerung. (stat)
Mittwoch, 1.9.2010
Josef Odermatt hört nach 14 Jahren auf Ende März als Gemeindeammann von Weggis auf, wie der Gemeinderat mitteilt. Josef Odermatt wird wieder wie vor seiner vollamtlichen Tätigkeit im Gemeinderat in der Privatwirtschaft tätig sein. Die Ersatzwahl findet am 13. Februar statt. (stat)
Mittwoch, 1.9.2010
Die Luzerner Stimmberechtigten entscheiden am 26. September an der Urne über eine Wahlkreisreform. Damit alle Parteien in allen Wahlkreisen ungefähr die gleichen Chancen haben, sollen die beiden kleinsten Wahlkreise Willisau und Entlebuch zu einem Wahlkreisverbund zusammengeschlossen werden. Die SVP hat das Referendum ergriffen.
Mittwoch, 1.9.2010
Das Zuger Jugendradio Radioindustrie erhält während den nächsten drei Jahren einen jährlichen Kantonsbeitrag von 60 000 Franken. Das Jugendradio biete einen hohen regionalen Nutzen in den Bereichen Bildung, Information und Unterhaltung, so die Begründung der Zuger Regierung. Das Radio sendet seit drei Jahren über Kabel und Internet. (brem)
Mittwoch, 1.9.2010
Die Gemeinde Kriens und der Verein des Museums im Bellpark lehnen es vorläufig ab, ein Museumscafé einzurichten. Dies ist die Antwort der Gemeinde auf ein entsprechendes Postulat aus dem Einwohnerrat. Die aktuellen räumlichen, personellen und finanziellen Verhältnisse liessen dies nicht zu, heisst es in der Begründung. Bei einer Erweiterung des Museums könnte man aber auch eine Cafeteria einplanen. (brem)
Mittwoch, 1.9.2010
Das Amtstatthalteramt Luzern hat einen Mann, der in Inseraten Finanzierungshilfen angeboten hatte, wegen Betrugs zu sechs Monaten bedingt verurteilt. Zudem muss er eine Busse von 8000 Franken und die Untersuchungskosten zahlen. Der Betrüger schloss mit einem Mann aus dem Kanton Luzern einen Vertrag ab, um Mehrfamilienhäuser zu finanzieren. Der Luzerner leistete eine Voranzahlung von 80'000 Euro, erhielt aber das versprochene Darlehen nie. (sda/stat)
Mittwoch, 1.9.2010
Der Kanton Zug revidiert sein Planungs- und Baugesetz. Unter anderem sollen die Planungs- und Baubewilligungsverfahren gestrafft werden. Um Erschliessungen von Baugrundstücken besser zu koordinieren, sollen neu sogenannte Erschliessungspläne geschaffen werden. (pp)
Mittwoch, 1.9.2010
Das Theater des Stifts Beromünster aus dem 15. und 16. Jahrhundert soll umfassend restauriert werden. Die Kosten belaufen sich auf 4,7 Millionen Franken. Mit dem Bau soll noch im laufenden Jahr begonnen werden.
Dienstag, 31.8.2010
33 Jahre beim Radio sind eine lange Zeit: Bildlich gesehen reicht sie von der Hermes-Baby- Schreibmaschine bis zum Computerarbeitsplatz. In 33 Jahren Radioarbeit gibt es aber auch viele prägende Ereignisse und man begegnet am Mikrofon zahlreichen Menschen, die einen beeindrucken. Der Versuch eines Rückblicks auf drei Jahrzehnte beim Regionaljournal Zentralschweiz.
Dienstag, 31.8.2010
Das Tagungs-und Weiterbildungszentrum der Novartis in Risch erhält weitere Rückendeckung der Zuger Regierung. In einer Antwort auf Fragen der Alternativ-Grünen Fraktion im Kantonsrat, schreibt der Regierungsrat, dass obwohl in Risch genug Bauland vorhanden sei, trotzdem spezielle Bauzonen ausgeschieden werden können. Novartis will am Zugersee für über 100 Millionen Franken mehrere Gebäude auf Stelzen bauen. Der Bebauungsplan soll im Herbst aufliegen, im Juni wird über den Zonenplan abgestimmt.
Dienstag, 31.8.2010
Ein Eisstadion, das Emotionen weckt. Ein Festivaldirektor, der sich Gedanken über die Kaufkraft der Schweizer macht. Ein Spitzenschwinger der die Hose des Gegners nicht fassen kann. Was im August sonst noch alles gesagt wurde in der Rubrik: «gseit isch gseit». (eihs)
Dienstag, 31.8.2010
Die Schwyzer Kantonalbank soll auch in anderen Kantonen Zweigstellen eröffnen können. Am 26. September 2010 entscheidet das Schwyzer Stimmvolk über die Totalrevision des Kantonalbank-Gesetzes. Mit dem neuen Gesetz soll sich die Bank weiter entwickeln können. Die Expansion hat allerdings Grenzen: im Ausland darf die Schwyzer Kantonalbank keine Zweigstellen betreiben. Die Beschränkung der Ausland-Aktivitäten lockert das neue Gesetz von drei auf fünf Prozent der Bilanzsumme.