Untersuchungen zum Seilbahnunfall in Lungern laufen
Ergebnisse werden noch nicht bekannt gegeben. Man wolle zusammen mit dem Lawinenforschungsinstitut weitere Abklärungen machen, ob es wegen des Schneedrucks zu diesem Zwischenfall gekommen sei, sagte Philip Thüler von der unabhängigen Unfalluntersuchungsstelle des Bundes gegenüber dem Regionaljournal.
Der Geschäftsführer der Panorama-Welt Lungern-Schönbüel, Paul Niederberger sagt, man habe die Masten des Sesselliftes vorschriftsgemäss vom Schnee freigeschaufelt. Grund dafür, dass einer der Masten in Schieflage geraten sei, sei der warme Herbst.
Der Boden habe nicht gefrieren können und das darin enthaltene Wasser habe den Masten samt Fundament aus dem Boden gedrückt. Man wolle in 2 bis 3 Wochen den Betrieb ohne den Masten und mit nur 25 anstatt 100 Sesseln am Seil wieder aufnehmen. (frea)
