Rolf Erb weist jede Schuld von sich
Rolf Erb vor dem Bezirksgericht Winterthur (keystone)
Nach 2 Prozess-Wochen, am letzten Prozess-Gag, hat auch Rolf Erb gesprochen. «Um mich zu verteidigen», wie er vor dem Bezirksgericht Winterthur sagte.
«Ich hatte damit nie auch nur irgendetwas zu tun»
Rolf Erb wies jegliche Schuld von sich. Er habe keine Unterlagen gefälscht, um von den Banken weiterhin Geld zu erhalten, noch habe er Geschäftspartner betrogen. In all diesen Angelegenheiten hätten sowieso sein Vater, der Buchhalter oder der Finanz-Chef der jeweiligen Tochtergesellschaft das Sagen gehabt.
Routinierter, abgeklärter Auftritt
Nach dem tränenreichen Auftritt am 2. Prozesstag wirkte Rolf Erb heute sehr routiniert. Zweieinhalb Stunden erklärte er dem Gericht, warum er unschuldig sei. Dabei stellte er sich als vielbeschäftigten, erfolgreichen Geschäftsmann dar, der seine Zuständigkeitsbereiche im Griff gehabt und viel Gewinn erwirtschaftet habe.
Urteil in 2 Wochen erwartet
Nach dem heutigen, letzten Prozess-Tag wird sich das Gericht zur Beratung zurückziehen. Ein Urteil im Fall Erb gibt es frühestens in 2 Wochen. (marn)
