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Montag, 13.2.2012

Streitgespräch zum Bürgerrechtsgesetz

Ausländerinnen und Ausländer sollen in allen Gemeinden des Kantons Zürich einheitlich eingebürgert werden. Soweit sind sich alle einig. Doch sollen die Kriterien  des Regierungsrats verschärft, noch mehr verschärft oder doch genau so angenommen werden? 

Streitgespräch zum Bürgerrechtsgesetz: Julia Gerber Rüegg (SP), Patrick Hächler (CVP), Claudio Zanetti (SVP) (SRF)

Das Bürgerrechtsgesetz kurz erklärt

Einheitliche Regeln für die Einbürgerung - im ganzen Kanton Zürich. Das verlangt die neue Kantonsverfassung und das ist das Ziel des neuen Bürgerrechtsgesetzes.  Mehr

Die Hürden für die Einbürgerung seien heute zu tief, sagt CVP-Kantonsrat Patrick Hächler. «Das Bürgerrecht ist etwas wert, das dürfen wir nicht leichtfertig verschenken.» Hächler vertritt die Mehrheit des Kantonsrates. Diese hat die Vorschläge des Regierungsrates verschärft.

Damit ist auch die SVP einverstanden. Nur will sie die Schraube noch mehr anziehen. «Hier geht es um politische Rechte, da müssen wir schon genau hinschauen», sagt SVP-Kantonsrat Claudio Zanetti. Er und seine SVP lehnen es ab, dass Ausländerinnen und Ausländer einen Anspruch auf Einbürgerung haben.

Nicht einverstanden mit dem verschärften Gesetz ist Julia Gerber Rüegg. Die SP-Kantonsrätin spricht für die Ratsminderheit, die das Bürgerrechtsgesetz gerne genau so gehabt hätte, wie der Regierungsrat vorschlug. Sie wehrt sich vor allem dagegen, dass die Einbürgerung für die Jungen schwieriger wird.

Die Positionen und Argumente: hören Sie rein ins Streitgespräch.

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Streitgespräch
Hören (17:53)

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