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Radiolegende Ueli Beck, Elisabeth Schell - die Erfinderin des «Nachtexpress» - und Joschi Kühne.

40 Jahre «Nachtexpress»

Am 4. Juli 1969 ging der «Nachtexpress» erstmals auf Sendung und ist seither jeden Freitag von 22.00 bis 02.00 Uhr auf DRS 1 zu hören. Die Sendung ist längst Kult geworden.

Am 26. Juni feiert die Sendung mit Live-Publikum und Hörerinnen und Hörern das 40-Jahr-Jubiläum. Joschi Kühne und Co-Moderator Marco Rima moderieren die Live-Sendung.

Nicht fehlen darf die Erfinderin der Sendung «Nachtexpress» – Elisabeth Schnell – und auch Radiolegende Ueli Beck wird live in der Jubiläumssendung sein.

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Hören
Hören (112:35)

Facts zur Sendung

- Die erste Sendung war am Freitag, 4. Juli 1969 zu hören.

- Die Idee für diese neuartige Telefon-Wunschsendung hatte die Redaktorin und Moderatorin Elisabeth Schnell (Jahrgang 1930). Bis zur Einführung des «Nachtexpress» gab es nur das «Wunschkonzert» am Montagabend und «Musik kommt zu Besuch – das Wunschkonzert für die Kranken» am Freitagnachmittag. Bei beiden Sendungen mussten die HörerInnen Postkarten oder Briefe schreiben, wenn sie einen Wunsch hatten.

- Der «Nachtexpress» wurde nicht nur wegen der guten Idee umgesetzt, sondern auch, weil man damals einem Radio-Sender aus Algerien etwas entgegen setzen wollte. Dieser sendete nämlich auf der gleichen Mittelwellen-Frequenz wie Radio Beromünster.

- Die Sendung begann um 23.30 Uhr und dauerte bis 1.00 Uhr. Der so genannte «Emissionsschluss» (= Sendeschluss), der bisher auch freitags für 23.30 Uhr nach den letzten Nachrichten angekündigt wurde, fand also einmal pro Woche erst am andern Tag statt.

- Die ersten Moderatorinnen und Moderatoren waren Elisabeth Schnell, Ueli Beck und Ueli Studer. Zahlreiche andere kamen im Lauf der vierzig Jahre hinzu: unter anderem Urs Eggenschwiler, Jürg Kauer, Walter Andreas Müller, Urs Padel, Jürg Haas, Regina Kempf, Jörg Stoller, Yvonne Dünser, Ladina Spiess, Bernhard Siegmann und Joschi Kühne.

- Jahrelang waren immer sechs Personen an der Sendung beteiligt: Zwei ModeratorInnen, ein Musikredaktor, eine Mitarbeiterin in der Phonothek und zwei TechnikerInnen am Sendepult. Inzwischen wird die Sendung immer von nur zwei Personen bewältigt: ModeratorIn und MusikredaktorIn.

- Dem grossen Erfolg der Sendung ist zu verdanken, dass der Sendestart bald auf 22.00 Uhr vorverlegt wurde. Zur Zeit fährt der «Nachtexpress» vier Stunden lang - bis 2.00 Uhr in der Früh.

- Zur Geschichte der Sendung gehört auch die «Nachtexpress-Familie»: ein Kreis von HörerInnen, die sich gegenseitig Musik wünschten und sich auch in unregelmässigen Abständen persönlich trafen. Oder das «Kufsteiner-Lied» mit Franzl Lang, das noch vor der Hochblüte des volkstümlichen Schlagers jahrelang ein «Nachtexpress»-Dauerbrenner war. Oder Nachrichtensprecher Rico Herold, der meistens am Freitagabend Dienst hatte und am Schluss der Nachrichten jeweils sagte: «Und jetz händ’s alli rächt schön mit dem 'Nachtexpress‘».

- Das musikalische Erkennungszeichen stammt aus den 1950er-Jahren: «Night Train to Memphis» mit Duane Eddy. Der Gitarrist und DRS 1-Musikredaktor Bill von Arx hat den Instrumental-Hit später mit der DRS-Band neu eingespielt.

- Der Erfolg des «Nachtexpress» führte dazu, dass die Verantwortlichen des Radios der deutschen und der rätoromanischen Schweiz – so nannte sich Schweizer Radio DRS damals – das Programm auch an den andern Wochentagen bis 1.00 Uhr verlängerten, allerdings nicht mit Wunschsendungen, sondern zum Beispiel am Montag mit «Musik klingt durch die Nacht». Das war leichte Klassik, präsentiert von Mäni Weber.


Download zum Beitrag:

  • Facts zur Sendung «Nachtexpress» (29.0KB, PDF)

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Impressionen der Jubiläumssendung mit Radio-Legenden und Live-Publikum.

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