Echo der Zeit vom Donnerstag, 19.8.2010, 18.00 Uhr
Die Zinsen für Staatsobligationen aus den Euro-Ländern sind zwar tief, aber nicht für alle. Das hochverschuldete Irland konnte zwar erfolgreich Obligationen im Wert von 1.5 Millionen Euro versteigern. Doch die Anleger verlangten dafür 3 Prozentpunkte mehr Zins als etwa für deutsche Staatsanleihen.
Dienstag, 10.8.2010
Die irische Regierung kann der angeschlagenen Anglo Irish Bank finanzielle Soforthilfe zukommen lassen. Die EU-Kommission hat bereits zum Mal Milliarden-Hilfen freigegeben.
Mittwoch, 2.6.2010
Während die Zahl der Arbeitslosen in Irland auf einen Höchststand gestiegen ist, ist die Zahl der Menschen ohne Job in Spanien leicht rückläufig. Noch immer aber ist jeder 5. Spanier arbeitslos.
Mittwoch, 31.3.2010
Irland will den angeschlagenen Finanzsektor sanieren. Die staatliche Bank für faule Immobilienkredite, die so genannte «Bad Bank», hat den Banken die ersten faulen Kredite abgekauft.
Samstag, 20.3.2010
Mit ungewohnt deutlichen Worten hat Papst Benedikt XVI. die sexuellen Missbräuche in der katholischen Kirche Irlands gerügt. Den Opfern sprach er sein Bedauern aus. Die Täter sollen strafrechtlich verfolgt werden.
Echo der Zeit vom Samstag, 20.3.2010, 18.00 Uhr
Das Vertrauen in die katholische Kirche in Irland ist schwer angeschlagen: Katholische Würdenträger haben laut zwei Untersuchungsberichten jahrzehntelang Vergewaltigungen und Misshandlungen von Minderjährigen durch Geistliche vertuscht. Insgesamt ist von 14 500 Opfern die Rede.
Echo der Zeit vom Samstag, 20.3.2010, 18.00 Uhr
Der Brief von Papst Benedikt XVI. sei ungewöhnlich offen und hart, findet Religionsredaktorin Judith Wipfler. Er stelle sich klar auf die Seite der Opfer. Doch die Opfer in Irland finden sich nicht verstanden. Was jedoch vermisst wird, sei Selbstkritik des Papstes.
Echo der Zeit vom Samstag, 20.3.2010, 18.00 Uhr
In ungewohnt deutlichen Worten hat Papst Benedikt XVI. die sexuellen Übergriffe in Irland verurteilt. Er entschuldigt sich bei den Opfern: «Ihr habt viel gelitten und ich bedaure das aufrecht.» Die Täter hätten das Vertrauen verraten und die Achtung der Menschen verspielt.
Echo der Zeit vom Dienstag, 16.2.2010, 18.00 Uhr
Über Jahrzehnte sind Heimkinder in Irland von Angehörigen der katholischen Kirche gequält und sexuell ausgebeutet worden. Lange schwieg die Kirche zu diesen Vorwürfen. Nun ringt sie intern nach Worten. Papst Benedikt XVI. zitierte irische Bischöfe zur Krisenbesprechung, um die Konsequenzen aus den irischen Missbrauchsskandalen zu ziehen.Über diese Krise und ihre Bewältigung sprach Simone Fatzer mit unserem Religionsredaktor Hansjörg Schulz.
Dienstag, 16.2.2010
Papst Benedikt XVI. hat in einem Krisengespräch in Rom die irischen Bischöfe zu einem mutigen und ehrlichen Umgang mit den Missbrauchsfällen in der katholischen Kirche ihres Landes aufgerufen.