Espresso vom Mittwoch, 16.5.2012, 08.20 Uhr
«Espresso»-Hörer Bernardo Egli ist Hobbymusiker und spielt in einer Band. Ein ehemaliger Bandkollege und Kassier der Band hat sich in der gemeinsamen Kasse bedient und ist mit über 5000 Franken verschwunden. Auf eine Rückzahlungsaufforderung hat er nicht reagiert.
Espresso vom Mittwoch, 25.4.2012, 08.20 Uhr
Der Nachbar von «Espresso»-Hörer Paul Krenger aus Matten (BE) hat in seinem Garten eine grosse, etwa 40 Meter hohe Tanne. Bei Sturm wird es Paul Krenger immer Angst und Bange: «Die Tanne wird jeweils kräftig hin- und hergerissen. Dies ist gefährlich für die Häuser in der Umgebung.» Der Nachbar reagiert jedoch nicht auf entsprechende Warnungen.
Espresso vom Mittwoch, 14.3.2012, 08.20 Uhr
Der Nachbar von «Espresso»-Hörer Paul Christen aus Büren (SO) hat seinen Gartenzaun seit Jahren nicht mehr unterhalten, einige Holzpfosten sind umgekippt. Nun will der Nachbar den Zaun erneuern, dabei jedoch den alten rostigen Stacheldraht vom alten Zaun weiterverwenden. Paul Christen sieht dabei Verletzungsgefahr für seine Familie. «Im Tierschutz ist die Verwendung von Stacheldraht verboten!», weiss Paul Christen und fragt, ob dies auch für Menschen gilt.
Espresso vom Mittwoch, 29.2.2012, 08.20 Uhr
«Espresso»-Hörer Armin Suter aus Wollerau (SZ) hat vor ein paar Jahren seine Versicherungsgeneralagentur verkauft. Nach wie vor ist er jedoch sporadisch als Vermittler aktiv und erhält in der Firma an ihn adressierte Post. Der neue Inhaber der Agentur und seine Mitarbeiter öffnen diese Post jeweils, ohne Herrn Suter zu informieren.
Espresso vom Mittwoch, 15.2.2012, 08.20 Uhr
«Espresso»-Hörerin Ruth Munz aus Locarno besitzt ein Haus. Vor 6 Jahren hatte sie für kurze Zeit einen Mieter. Bei seinem Auszug bat dieser Frau Munz, ob sie auf einige seiner Sachen aufpassen könne. Auf mehrmalige Aufforderungen, seine Sachen nun abzuholen, hat der ehemalige Mieter nicht reagiert. Nun weiss Frau Munz nicht einmal mehr seine aktuelle Adresse.Sie darf die Sachen dennoch nicht entsorgen, dies kann Schadenersatzforderungen nach sich ziehen. Laut Rechtsexpertin Doris Slongo müsste der Besitzer sein Eigentum aktiv aufgeben, erst dann könnte Frau Munz mit den Sachen machen, was sie will. Dass der Besitzer auf ihre Aufforderungen nicht reagiert hat, bedeutet nicht, dass er seine Sachen nicht mehr will.
Espresso vom Mittwoch, 8.2.2012, 08.20 Uhr
«Espresso»-Hörer Urs Nägeli und seine Frau haben sich getrennt. Sie haben eine vierjährige Tochter. Bei der Trennung haben die Eltern das gemeinsame Sorgerecht vereinbart. Die Tochter wohnt abwechselnd bei der Mutter und dem Vater - finanzielle Aufwendungen teilen beide Elternteile zu gleichen Teilen.Normalerweise kann derjenige Elternteil steuerlich profitieren, bei dem das Kind lebt. Wenn dieser Anteil gleich ist, kommt es darauf an, welches Elternteil die grösseren finanziellen Leistungen für das Kind trägt. Auch diese Anteile sind bei Nägelis gleich.
Espresso vom Mittwoch, 11.1.2012, 08.20 Uhr
Das Haus von «Espresso»-Hörerin Evelyne Roch Menzi und ihrem Mann in Herznach (AG) wird mit einer Wärmepumpe beheizt. Letzten Mai musste ein Ventil ersetzt werden. Als sie diesen Winter an einem Wochenende die Heizung in Betrieb nehmen wollten, blieb die Wohnung kalt. Der Grund: Das ersetzte Ventil war bereits kaputt.
Espresso vom Mittwoch, 30.11.2011, 08.20 Uhr
«Espresso»-Hörerin Susann Tondelli aus Camorino (TI) besitzt auf ihrem Grundstück ein Schwimmbad. Dieses können die Tondellis im Winter nicht abdecken. Nun macht sich Frau Tondelli Sorgen um die Sicherheit des Kindes der Nachbarn. Bis auf die Zufahrt ist das ganze Grundstück eingezäunt.
Espresso vom Mittwoch, 16.11.2011, 08.20 Uhr
«Espresso»-Hörer Heinz Wirz aus Therwil (BL) staunte letzthin nicht schlecht, als er seinen Parkplatz sah. Ohne seine Einwilligung war der Asphalt aufgerissen und eine Fernsehleitung gelegt worden. Das Loch ist wieder zugeschüttet, der Parkplatz ist aber nun ein Flickwerk. Das muss Heinz Wirz nicht akzeptieren, sagt Rechtsexpertin Doris Slongo.
Espresso vom Mittwoch, 28.9.2011, 08.20 Uhr
«Unsere Erbengemeinschaft ist zerstritten, was sollen wir tun»? «Eine uneheliche Tochter soll gleich viel erben wie der Sohn, geht das»? Solche Fragen von «Espresso»-Hörern hat Rechtsexpertin Doris Slongo auf dem Bundesplatz in Bern beantwortet.Immer wieder sind dabei Fragen zur Erbfolge aufgetaucht. Doris Slongo wies dabei jeweils auf die gesetzlich festgehaltenen Regeln im Erbrecht hin. Stirbt z.B. der Ehemann, erbt die Ehefrau die Hälfte des Vermögens, über den Rest können die Kinder gemeinsam verfügen. Gibt es keine Kinder, erben die nächsten Verwandten diesen Erbteil und so weiter.