Espresso vom Mittwoch, 8.2.2012, 08.20 Uhr
«Espresso»-Hörer Urs Nägeli und seine Frau haben sich getrennt. Sie haben eine vierjährige Tochter. Bei der Trennung haben die Eltern das gemeinsame Sorgerecht vereinbart. Die Tochter wohnt abwechselnd bei der Mutter und dem Vater - finanzielle Aufwendungen teilen beide Elternteile zu gleichen Teilen.Normalerweise kann derjenige Elternteil steuerlich profitieren, bei dem das Kind lebt. Wenn dieser Anteil gleich ist, kommt es darauf an, welches Elternteil die grösseren finanziellen Leistungen für das Kind trägt. Auch diese Anteile sind bei Nägelis gleich.
Espresso vom Mittwoch, 11.1.2012, 08.20 Uhr
Das Haus von «Espresso»-Hörerin Evelyne Roch Menzi und ihrem Mann in Herznach (AG) wird mit einer Wärmepumpe beheizt. Letzten Mai musste ein Ventil ersetzt werden. Als sie diesen Winter an einem Wochenende die Heizung in Betrieb nehmen wollten, blieb die Wohnung kalt. Der Grund: Das ersetzte Ventil war bereits kaputt.
Espresso vom Mittwoch, 30.11.2011, 08.20 Uhr
«Espresso»-Hörerin Susann Tondelli aus Camorino (TI) besitzt auf ihrem Grundstück ein Schwimmbad. Dieses können die Tondellis im Winter nicht abdecken. Nun macht sich Frau Tondelli Sorgen um die Sicherheit des Kindes der Nachbarn. Bis auf die Zufahrt ist das ganze Grundstück eingezäunt.
Espresso vom Mittwoch, 16.11.2011, 08.20 Uhr
«Espresso»-Hörer Heinz Wirz aus Therwil (BL) staunte letzthin nicht schlecht, als er seinen Parkplatz sah. Ohne seine Einwilligung war der Asphalt aufgerissen und eine Fernsehleitung gelegt worden. Das Loch ist wieder zugeschüttet, der Parkplatz ist aber nun ein Flickwerk. Das muss Heinz Wirz nicht akzeptieren, sagt Rechtsexpertin Doris Slongo.
Espresso vom Mittwoch, 28.9.2011, 08.20 Uhr
«Unsere Erbengemeinschaft ist zerstritten, was sollen wir tun»? «Eine uneheliche Tochter soll gleich viel erben wie der Sohn, geht das»? Solche Fragen von «Espresso»-Hörern hat Rechtsexpertin Doris Slongo auf dem Bundesplatz in Bern beantwortet.Immer wieder sind dabei Fragen zur Erbfolge aufgetaucht. Doris Slongo wies dabei jeweils auf die gesetzlich festgehaltenen Regeln im Erbrecht hin. Stirbt z.B. der Ehemann, erbt die Ehefrau die Hälfte des Vermögens, über den Rest können die Kinder gemeinsam verfügen. Gibt es keine Kinder, erben die nächsten Verwandten diesen Erbteil und so weiter.
Espresso vom Mittwoch, 31.8.2011, 08.20 Uhr
Ein Mofa-Fahrer hat wegen einer Unachtsamkeit das Auto von «Espresso»-Hörerin Bernadette Gubser gerammt. Die Polizei hat Frau Gubser bescheinigt, am Unfall nicht schuld zu sein. Trotzdem muss sie zwei Drittel des Schadens selber bezahlen. Zu recht, sagt Rechtsexpertin Doris Slongo.
Espresso vom Mittwoch, 24.8.2011, 08.20 Uhr
«Espresso»-Hörer Hans Feltscher aus Chur hat in einem Café einen Nussgipfel gegessen und sich dabei an einer Nussschale einen Zahn ausgebissen. Weder das Café noch der Hersteller des Nussgipfels wollen die Zahnarztkosten übernehmen. Zu Unrecht, sagt Rechtsexpertin Doris Slongo.
Espresso vom Mittwoch, 17.8.2011, 08.20 Uhr
«Espresso»-Hörer Christoph Siegenthaler aus Zürich wollte wegen einer Naturkatastrophe im Reiseland einen Flug umbuchen. Am Telefon versprach ihm die Fluggesellschaft eine kostenlose Stornierung. Später verlangte man jedoch Geld und erklärte, die betreffende Mitarbeiterin sei gar nicht zuständig gewesen. Was zählt nun?
Espresso vom Mittwoch, 3.8.2011, 08.20 Uhr
«Espresso»-Hörer Peter Jenni machte zu Hause eine ärgerliche Entdeckung: Die Katze seines Nachbars hatte sich über eine offene Türe in die Wohnung verirrt und demolierte teure Vorhänge und verdreckte ein Bett mit Kot. Der Halter der Katze will lediglich einen kleinen Teil des Schadens begleichen.
Espresso vom Mittwoch, 27.7.2011, 08.20 Uhr
Damit hat «Espresso»-Hörerin Doris Salvisberg nicht gerechnet: Als sie mit ihrer Freundin bei einem Spaziergang Kirschen pflücken wollte, drohte ihr die Besitzerin des Kirschbaumes mit einer Anzeige. Obwohl Doris Salvisberg die Kirschen nicht auf einem fremden Grundstück pflückte sondern auf der Strasse, auf welche ein Ast mit Kirschen herunterhing.