Die Schweiz – woran wir glauben
Die Schweiz hat sich innerhalb weniger Jahrzehnte von einem christlich geprägten Land zu einem Land mit vielen verschiedenen Religionen gewandelt. Zuwanderer aus aller Welt haben islamische, buddhistische, hinduistische und viele weitere religiöse Traditionen in die Schweiz gebracht. Hier treffen sie auf eine Gesellschaft, in der weite Kreise den Verlust traditioneller Werte beklagen.
Zehntausende lauschen gebannt den Ausführungen des Dalai Lama, alternative Spiritualität und Esoterik sind en vogue. Die katholische Kirche ist mit einer schwerwiegenden Krise konfrontiert, die evangelische Kirche kämpft mit Mitgliederschwund, in evangelikalen Gottesdiensten wird zu Gospelmusik die Hinwendung zu einem fundamentalistischen Christentum beschworen.
Woran glaubt die Schweiz im Jahr 2030? Wer kann den Weg weisen aus der aktuellen Wertekrise? Wie vertragen sich Fortschrittsglaube und Religion? Welche Rezepte haben die Landeskirchen, um wieder von der breiten Bevölkerung akzeptiert zu werden? Und will die Gesellschaft das überhaupt?
DRS 1 sendete am 13. Mai live aus dem Schloss Reichenau/GR, dort wo nicht nur Vorder- und Hinterrhein, sondern auch zwei Jakobswege zusammenkommen.
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