Arbon wird Respektstadt
Sprayereien sollen in der Respektstadt weniger vorkommen. (Keystone)
18 Teilprojekte geben Erwachsenen und Jugendlichen praktische Impulse und Plattformen für Diskussionen. Ziel ist es, dass die Arbonerinnen und Arboner respektvoll mit den Mitmenschen, mit sich selber und der Umwelt umgehen.
Beispielsweise wurde bereits ein StattGewalt-Rundgang durchgeführt. Dort begegneten die Teilnehmenden in der Altstadt Arbons einer Theatergruppe, die Gewaltszenen nachstellte. Die Teilnehmenden konnten testen, wie man als Passant in solchen Situationen Zivilcourage zeigen kann.
Stimmung als Erfolgsbarometer
Es werde nach jedem Teilprojekt eine Befragung durchgeführt, um den Erfolg abzuschätzen, sagte Projektleiterin und Sozialpädagogin Gabriele Eichenberger. Ob nach drei Jahren dann tatsächlich Arbon eine Respektstadt ist, sei schwierig messbar. Aber: «Wenn es weniger Littering gibt, sich Leute mehr begrüssen, können wir anhand der Stimmung in der Stadt sehen, ob sich etwas verändert hat.» (furl)
